Asbest
Asbest ist ein Gefahrstoff der in fast allen Gebäuden bis zum Jahr 1993 verwendet wurde.
Asbest wurde inzwischen in über 3.000 Produkten nachgewiesen.
Asbest ist eine Mineralfaser wird gefährlich, wenn Fasern freigesetzt und eingeatmet werden, z.B. im Rahmen von Renovierungsarbeiten oder einer Sanierung.
Der Sanierer unterscheidet zwischen fest gebundene Asbestzementprodukte wie Asbestzement- Wellplatten sowie Asbestzement- Fassadenplatten mit einer geringen Faserfreisetzung und schwach gebundene Asbestbaustoffe die eine hohe Faserfreisetzung erwarten lassen.
Einige Beispiele für asbesthaltige Materialien
Asbestzement (z.B. in Fensterbänken, Lüftungskanälen, Fassadenplatten, Dacheindeckungen, Blumenkästen)
Spritzasbest (z.B. als Ummantelung von Stahlträgern, Lüftungskanälen, Heizungsrohren)
Asbestpappe (z.B. als Hitzeschutz hinter Öfen und Heizkörpern)
Asbestplatten (z.B. als Hitzeschutz hinter Öfen und Heizungen)
Asbestschnur (z.B. in Rohrumwicklungen, Dichtungen für Öfen, Stopfmaterial für Durchbrüche)
Flor-Flex-Platten und Cushion-Vinyl-Bodenbeläge
Bitumenkleber zum Verkleben von Flex-Platten und PVC-Belägen
Nachtspeicherheizungen
Fliesenkleber, Putze, Spachtelmassen, Beschichtungen und Kitt
Außerdem kann sich Asbest in Fliesenklebern, Putzen, Spachtelmassen, Beschichtungen und Kitten befinden, die vor dem oben genannten Stichtag verwendet wurden. Die asbesthaltigen Materialien wurden dabei sowohl gleichmäßig auf ganzen Flächen aufgebracht als auch punktuell an bestimmten Stellen, z.B. bei ausgebessertem Putz oder bei Gipskartonplatten entlang der Plattenstöße. Wenn Asbest erst auf der Baustelle zugemischt wurde, kann z.B. auch bei verputzten Wänden Asbest unterschiedlich auf der Gesamtfläche verteilt sein.